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Sonntag, 29. Januar 2012

Ich bin Barbar - holt mich hier raus! (Dschungelcamp Epilog)

Ein "Epilog" ist gewöhnlich das Nachwort in einem literarischen Werk, und genauso ist diese Sendung auch zu sehen: als Nachwort, die den Titel "Das große Wiedersehen" trägt und bereits um 20.15 Uhr beginnt.

Ich möchte diese Reihe aber mit einem persönlichen Nachwort, quasi einer Betrachtung beenden. Diese findet sich an anderer Stelle. Wer vorher die einzelnen Episoden des Dschungelcamps nochmal Revue passieren lassen möchte, diese finden sich hier im Archiv.

Und für den Epilog...



------> Hier klicken

Ich bin ein Narr - holt mich hier raus! (Dschungelcamp Tag 16 - FINALE)

Was bisher geschah: Fiiiiiinaaaaaaaaleeee, oho. Ja, der blöde Gag hat jetzt sein müssen. Fünfzehn Tage Dschungelcamp hab ich ausgehalten. Es geht ans Ende. Endlich!


Am Finaltag ist so manches anders. Nicht nur die längere Sendung. Zum Beispiel müssen alle Finalteilnehmer je eine Dschungelprüfung machen. Sie erfahren nur die Namen, die einen - sehr vagen - Tipp enthält und müssen entscheiden, wer was macht.
Aber zuerst kommt Micaela in die Freiheit und nimmt ein Schaumbad mit... wer ist das? Keine Ahnung.


Rocco wählt für seine Prüfung das Stichwort "Kampfgeist". Die Prüfung ist sehr schwer zu erklären, sie wirkt, als käme sie direkt aus "Jäger des verlorenen Schatzes", sieht also etwa so aus:






Resultat: Vorspeise plus Getränk für jeden.

Dann ist Brigitte dran. Oder "Brigidde", wie man neuerdings sagt. Sie hat das Stichwort "Risikobereitschaft" gewählt. Heißt: Essen. Wie in diesem Film mit Doktor Henry "Indiana" Jones jr:



Vier von fünf Sternen.

Kims Stichwort ist "Abenteuerlust". Sie muss mit verbundenen Augen verschiedene Tiere ertasten und sie dann erraten. Drei von fünf Sternen.

Dann gibt es das große Fressen. Die Camper werden existenzialistisch und freuen sich wie Weihnachten und Geburtstag an einem Tag über das Essen.

Schließlich: die letzte Wahl. Als erster scheidet Rocco aus.

Dann steht es fest: Brigitte ist die Dschungelkönigin 2012. Tusch, bitte. Oder in dem Fall Wimperntusche. Brigitte ist glücklich und führt Selbstgespräche. Ach nein, sie wendet sich an die Kameras.

Aber sie freut sich. Damit ist es geschafft.

Na ja... nicht so ganz. Ein Resümee steht noch aus. Das folgt. Anlässlich des großen Wiedersehens.

Fortsetzung folgt...

Samstag, 28. Januar 2012

Ich bin eine Kugel - rollt mich hier raus! (Dschungelcamp Tag 15)

Was bisher geschah: Dschungel. Promis. Viechzeugs essen.

Ach ne, heute hab ich keine Lust. Schauen wir uns stattdessen diesen Jagdfilm an. Monty Python, ist lustig.




Ach ja, heute gehen muss Micaela. Damit sind Brigitte, Kim und Rocco im Finale.

Bald ist rum. Aber noch nicht ganz...

Donnerstag, 26. Januar 2012

Ich bin Jarjar - holt mich hier raus! (Dschungelcamp Tag 14)

Was bisher geschah: Es regnet in Australien.

Da Ailton gehen muss, dreht Vincent am Rad. Er will nicht mehr bleiben. Weniger wegen Ailton, mehr, weil er nicht gehen darf. Am Himmel von Kim und Rocco wurden ein paar der Geigen gegen E-Gitarren ausgetauscht. Der Ton der Turteltäubchen wird rauer. Oder wird der Turt der Tontäubchen rauer? Keine Ahnung. Zur Strafe werden die beiden auf Schatzsuche geschickt. Sie werden dazu gezwungen, ein Schaumbad zu zweit zu nehmen. Sie müssen den Schlüssel aus einer Seife freirubbeln. Folter.
Als sie die Truhe ins Camp bringen, muss noch eine Frage beantwortet werden, um an den Schatz zu kommen - welches Promi-Paar hat sich wohl getrennt, während das Dschungelcamp lief? Dass es ausgerechnet Seal und Heidi Klum sein sollen, glauben sie nicht. Tja, Pech gehabt. Umsonst gebadet.

Radost Bokel kommt endlich über das Hochwasser hinweg zu ihrer Familie und freut sich. Auch Ailton kommt wieder in Freiheit an und isst einen Hamburger.
Brigitte muss die Dschungelprüfung an einem Flugzeugwrack absolvieren, indem sie in verschiedene Löcher mit Viechzeugs greift und Sterne rausholt.

Sie holt vier Sterne für fünf Leute.

Bei Essen zeigt Vincent mal wieder Nerven. Er möchte gehen. Nichts neues. Aber endlich haben die Zuschauer Erbarmen und lassen ihn gehen. Und wer lässt mich gehen?

Denn die Saga ist noch lange nicht am Ende...

Mittwoch, 25. Januar 2012

Ich bin ein Ball - goalt mich hier raus! (Dschungelcamp Tag 13)

Was bisher geschah: Ich konnte es nicht fassen, wie lange ich das doch durchgehalten habe, aber es ist Tag 13 vom Dschungelcamp. Toll. Verdienter Held des Fernsehens... oder sowas.


Dirk Bach vermutet, die Mayas hätten doch recht gehabt mit dem Weltuntergang. Okay, laut der Mythologie der Mayas wird die Welt in einer großen Flut untergehen (sie haben das allerdings nicht "vorausgesagt" und erst recht NICHT für das Jahr 2012), aber dass sie ausgerechnet in Australien ihren Anfang nimmt? Nun gut, den Campern geht der Regen auf den Wecker und der liebliche Bach, der zu Beginn neben dem Camp herfloss, ist ein reißender Fluss geworden. In 24 Stunden hat es hier mehr geregnet als im ganzen Monat Januar in Deutschland. Dafür wird es bei uns bald kalt werden. Brrrrr.
Doch plötzlich dreht sich die Stimmung. Was war denn das? Keine Ahnung. Doch tatsächlich scheint das Camp von der Umwelt abgeschnitten zu sein. Oder ist das nur eine Masche? Man weiß es nicht.
Radost muss gehen. Sie verlangt von Brigitte, dass diese Dschungelkönigin wird. Mal sehen, ob sie sich dran hält. Radost indessen lernt die neue Welt außerhalb des Camps kennen: Sie existiert quasi nicht, da auch die Zufahrtsstraßen überflutet sind. Man bringt sie zum Basislager vom Dschungelcamp zurück, statt nach draußen. Um sie etwas aufzuheitern, präsentiert man ihr die Schlagzeilen einer großen Boulevard-Zeitung, in denen es um ein intimes Video geht, das im Internet kursiert, seit Radost im Camp von der Erpressung erzählt hat.
Die Dschungelprüfung ist diesmal eher eine Geschicklichkeitsprobe: mit Schutzhandschuhen muss man Sterne in einem Aquarium von Schnüren losknoten. Vincent sieht nicht gut aus und wird geärgert.


Bei der Verkündung des Rauserwählten geht es mittlerweile in Richtung der Ansagen mit den langen Pausen, über die ich mich schon ausführlich ausgelassen habe. Ailton muss gehen. "Für mich hab gewinnt", sagt er.

Und das Elend ist noch lange nicht zu ende...

Ich bin ein Kanaldeckel - dohlt mich hier raus! (Dschungelcamp Tag 12)

Was bisher geschah: 11 Tage Dschungelcamp!

Es regnet. Sonja und Dirk jammern fast mehr darüber als die Campbewohner über ihre Situation. Dann muss noch etwas aus der letzten Folge nachgeholt werden: die Auflösung der Schatzsuche von Micaela und Ailton. Sie haben's ja geschafft, aber gibt's dafür? Frühstück mit Toast und Marmelade. Die Camper freuen sich so sehr darüber, dass man meint, sie wären Kinder, die das erste Mal Weihnachten erleben. Faszinierend.

Genauso faszinierend, dass noch eine alte Geschichte aufgewärmt wird: Die Zickerei vom Vortag wird zu Quatsch mit Soße serviert. Brigitte versucht immer wieder, die Diskussion auf den Punkt und zum Ende zu bringen, was ihr nur leidlich gelingt. Nicht wirklich, soll das heißen... und es geht weiter...


...und weiter...


...und weiter...


...und... ich kann's nicht mehr hören... ICH BIN EIN BLOG-AUTOR - HOLT MICH HIER RAUS!

Keine Reaktion. Wieder mal typisch. Also weiter.

Jazzy geht. Da waren's nur noch 7. Aber dafür kommt das Wasser. Was für ein Tausch. Die Laune der Camper ist ungebrochen. Die glorreichen 7 sind froher Dinge. Ailton bringt den anderen den Text des brasilianischen Hits "Ai Se Eu Te Pego" von Michel Tegó bei. Vincent ist genervt. Ja, sowieso, aber ganz speziell über das Lied und den dazu passenden Tanz, den Ailton perfekt beherrscht.

Ich schaue Jazzy zu, wie sie einen Burger isst. Habe ich heute Abend wirklich nichts besseres zu tun?

Ailton möchte offenbar mal wieder rausgewählt werden. Zur Strafe diskutieren er und Vincent darüber, wie echt die Liebe zwischen Rocco und Kim ist. Rocco nennt Kim "Schnäuzelchen". Zur gepflegten Information: So nannte Gutemine ihren Mann Majestix in dem Asterix-Band "Der Seher", vermutlich wegen des Schnauzbarts. Passt irgendwie nicht, oder?

Die Dschungelprüfung muss Radost machen, und sie darf jemanden mitnehmen. Sie wählt Kim. Es stellt sich heraus, dass es wieder eine Essensprüfung ist. Genau das, was Radost nicht machen wollte. Was steht denn heute auf der Speisekarte?

  • Vagina vom Buschschwein (Potamochoerus larvatus)
  • Lammhirn mit fermentierten Entenei 
  • Penis vom Buschhirsch (Cervidae
  • Käsefrucht mit Nonisaft und Fischsoße. Die Noni ist die Frucht des Noni-Baums (Morinda citrifolia).
  • Frikadelle aus Kakerlaken und Mehlwürmern.
  • Mäuseschwänze mit Nonisaft
  • Getränk aus pürierten Kakerlaken
Vier von sieben Sternen kommen raus. Und Kim hat einen Spitznamen weg, den ich hier nicht wiederholen werde.

Dafür gibt's Post an die Camper von den Daheimgebliebenen. Rührend. Im Anschluss räuchert Vincent sich und Rocco ein. Die beiden werden cool. Sie lassen die Coolness eindringen in ihre Vertebrae. 

Im Anschluss heißt es Regen, Regen... regen Sie sich nicht auf. Das Camp ist von Wasserfluten umgeben, alles ist nass und es hört nicht auf zu regnen. Der Weg zur Toilette ist weggespült. Die Durchsagen der Camper, um sie mit Anrufen zu unterstützen wird mit "Nein Mann (ich will noch nicht geh'n)" von Laserkraft 3D untermalt. Witzig.

Doch auch dieses Mal muss wieder einer gehen. Und es ist in diesmal "eine" - nämlich Radost. Sie verkündet, dass sie zu ihren "Schnuffis" geht. Okay, auch das lasse ich mal so stehen.
Derweil sinnieren Sonja und Dirk darüber nach, ob es wohl wieder zu einer Evakuierung des Camps wegen Wasser kommen wird. Sieht so aus, als ob man sich mit Januar für den Dschungel die falsche Jahreszeit ausgesucht hat. Immerhin hat Rocco ja eine Luftmatraze dabei, auf der können die verbliebenen Campbewohner sich in Sicherheit bringen.

Noch drei Sendungen bis zum Finale... danach wird auch von mir das finale Urteil gesprochen...

Montag, 23. Januar 2012

Ich bin die Saar - holt mich hier raus! (Dschungelcamp Tag 11)

Was bisher geschah:



Es regnet im Dschungel, aber trotzdem scheint es heiß herzugehen, wie die Vorschau auf die heutige Episode verspricht. Aber das kann auch alles relativ sein. Rocco und Vincent diskutieren über Roccos Vater (Uwe Ochsenknecht) und den nicht vorhandenen Kontakt. Rocco soll es versuchen, den Kontakt wieder herzustellen. Und er sagt, er macht's.

Dann wechselt das Thema: Brigitte und Micaela diskutieren über Schwarzeneggers Arnold. Keine weiteren Fragen, Euer Ehren!

Zur Schatzsuche wird Micaela dazu verdonnert, eine lange Hose anzuziehen. Es geht darum, dass sie und Ailton in einem Loch unter der Erde übernachten. Eine Hommage an den im Winter ins Kino kommenden Film "Der Hobbit". Obwohl der ja in Neuseeland gedreht wird. Ailton zickt herum, fügt sich aber in sein Schicksal. Sie müssen darauf achten, dass eine Kerze in der Nacht nicht ausgeht. Es ist hart, aber sie schaffen es.

Die Dschungelprüfung ist heute Roccos Sache. In einer Gondel, die über dem Tal hängt, muss er aus Kisten mit allerlei Viechzeugs Sterne abschrauben. Die letzten sind außen an der Gondel angebracht. Er schafft's, alle Sterne einzusammeln.

Dennoch entbrennt am Ende des Essens eine Diskussion um die Größe der Portionen. Ich habe nach der Hälfte den Faden verloren. A propros "verloren": Jazzy muss das Camp verlassen.

Sonja behauptet am Schluss, es hätte ein Pfahlsitzen im Europa-Park Rust gegeben. Nein, nicht dass ich wüsste. Wie kommt sie denn auf sowas? Und was hat das mit der Sendung zu tun?

Wie, das war's schon? Wow. Ich scheine älter zu werden. Die Zeit fliegt, es ist nicht zu fassen.

Sonntag, 22. Januar 2012

Ich bin schon g a r - holt mich hier raus! (Dschungelcamp Tag 10)

Was bisher geschah: Von ehemals 11 Campern sind nur noch 8 im Camp. Lesen Sie den Rest selbst nach. Und nun...



Ramona ist also auch raus. Jazzy und Radost machen dafür die Schatzsuche. Sie müssen Geschirr spülen. Auf dem Geschirr stehen Zahlen, die müssen miteinander verrechnet werden. Dann kommt ein Zahlencode heraus, mit dem die Truhe befreit wird: man muss ein Zahlenschloss auf die entsprechende Kombination stellen. Radost schafft es, obwohl es sich um höhere Mathematik handelt. Die Belohnung: Massageöl.

Hrmpffffffffffffhahahahahahahaaa! Massageöl! Isn't it ironic?

Mal wieder fast einstimmig wird der Kandidat für die Dschungelprüfung gewählt: Micaela. Sie muss Badekleidung anziehen. Und sie macht wahr, was sie in der letzten Folge schon angedroht hat: Sie tritt an in einem Borat-Gedächtnis-Badeanzug an. Dass Frauen sowas auch tragen... Immerhin, wäre er aus Seide, hätte eine Seidenraupe allein den Stoff dafür herstellen können.
Sie muss durch eine ölige, dreckige Pipeline klettern und Sterne einsammeln. Natürlich gibt es das übliche Viechzeugs und Schleim.


Am Schluss darf sie eine Rutsche ins Wasser rutschen und wird damit von all dem Zeug wieder befreit. Drei Sterne sind das Endresultat. Am Lagerfeuer erzählen Radost und Brigitte sich ihre tragischen Lebensgeschichten.

Und heute ist der Tag, an dem der freiwillige Abgang von Martin Kesici kompensiert wird: Es verlässt niemand das Camp. Aber Sonja und Dirk machen sich einen Spaß daraus, trotzdem eine Verkündung zu simulieren. Und verkünden stattdessen den angeblichen Nachfolger von Thomas Gottschalk bei "Wetten, dass...?". Es wird Jörg Pilawa. Jörg Pilaber? Nicht wirklich, oder?

Na ja, weiter geht's in die nächste Runde. Jetzt hab ich's schon so weit geschafft...

Samstag, 21. Januar 2012

Ich bin ein Fußballfan - johlt mich hier raus! (Dschungelcamp Tag 9)

Was bisher geschah: Es ging ein Mensch nach Australien und...



Die heutige Folge beginnt dort, wo die letzte endete: Mit dem Abgang von Daniel Lopes. Ailton will mitkommen. Doch er lässt sich umstimmen, noch einen Tag zu bleiben. Oder sich rauswählen zu lassen. Je nachdem, was eher eintrifft. Oder so. Ramona ist down. Radost ebenfalls.
Dafür muss die Schatzsuche in Dänisch-Brasilianischer Kooperation erfolgen, sprich: Von Brigitte und Ailton. Sie müssen mit Hilfe von Gummi-Anglerhosen Wasser von einem Fass zum anderen transportieren, um den Schlüssel zur Schatztruhe nach oben zu schwemmen. Die Belohnung: zwei knusprige Kekse mit Schokolade. Schmeckt toll und macht nicht voll. Die Macht des Knack. Muss ich noch deutlicher werden?

Jazzy bringt eine Binsenweisheit auf den Punkt: "Tic Tac Toe war und ist bis heute die erfolgreichste Band der 90er Jahre." Ja, äh, es kann keine Band mehr erfolgreicher sein als Tic Tac Toe, weil die 90er Jahre vorbei sind. Dafür wählen die Camper den Dschungelprüfling erstmals selbst - und es ist einstimmig Rocco. Na ja, nicht ganz, Micaela nominiert Ailton. Und deswegen gehen Rocco und Kim in die Dschungelprüfung. Äh, Momentn, was? Wieso Rocco und Kim? Hab ich da was nicht mitbekommen? Und wieso tritt Rocco geschminkt an? Das geht alles an mir vorbei. Vielleicht geht es mir auch am A.... vorbei, man weiß es nicht.

Doch in dem Moment, wo Rocco seine Damenimitation ablegt, sieht man deutlich, dass er der Sohn von Uwe Ochsenknecht ist. Das Profil. Der Gestus. Gespenstisch. Genauso wie die Prüfung, die auf dem Friedhof stattfindet. Die Prüflinge müssen sich in verschiedene Gräber legen und... ja, was wohl? Mit Viech und Zeugs kuscheln. Rocco kriegt ein Krododil zwischen die Beine, Kim badet in Mehlwürmern und Melasse. Am Schluss baden beide zusammen.
Anschließend Diskussionsrunde mit Ramona.

Brigitte erzählt von den schwierigsten Stunden ihres Lebens. Micaela möchte, dass man sie im Camp lässt, damit sie ihren Borat-Badeanzug ausprobieren kann. Womöglich sogar bei einer Dschungelprüfung. Na, das wird was geben...

Aber Vincent und Ailton wollen nicht, dass man für sie anruft. Sie wollen raus, aber erhobenen Hauptes. Am heutigen Tag trifft es Ramona.

Und damit wollen wir die heutige Episode beschließen mit einer alten australischen Weise, gesungen von Bruce, Bruce und Bruce von der Philosphischen Universität von Hullabaloo:

Freitag, 20. Januar 2012

Ich bin ein Schuh - sohlt mich hier raus! (Dschungelcamp Tag 8)

Was bisher geschah: Endlich ist es geschehen: die Besucherzahlen des Blogprojekts "ErlebnisPostille" gehen schlagartig nach oben. Der bisherige Tagesrekord wurde von 142 auf 195 Besucher hochgeschraubt. Aber was ist das? Das Dschungelcamp hat daran gar keinen so großen Anteil! Nein, ein verdammt gute Sängerin aus Offenburg ist schuld. Ornella de Santis, die bei "Unser Star für Baku" antritt, hat das Interesse der Leser geweckt und lockt sie in Scharen in die "Ruster Abteilung" des Blogprojekts. Dort wird über Ornella berichtet, da sie unter anderem im Europa-Park große Erfolge feierte.
Was will uns das sagen? Sind die Leute mehr interessiert an guter Musik als an mit Kakerlaken kuschelnden Leuten, die einigen anderen Leuten nicht unbekannt sind? Wird das die heutige Folge vom Dschungelcamp klären?

Fragen über Fragen... Und nun...



Und damit sind wir auch schon mittendrin in der heutigen Folge, die man getrost mit "No more Mr. Nice Guy" überschreiben könnte: die fetten Tage sind vorbei. Ab sofort muss sich jeder der Camper der Abstimmung der Zuschauer stellen. Derjenige, der die wenigsten Stimmen bekommt, fliegt gnadenlos raus. Jeden Tag einer, bis nur noch drei übrig sind. Die Kandidaten für die Dschungelprüfungen werden unter den Campern selbst in geheimer, freier Wahl bestimmt. Aber heute ist die Dschungelprüfung etwas anders: ein Kandidat (Brigitte) muss sie machen, die anderen dürfen dabei zusehen.

Okay, wem das zu schnell ging, hier Mr. Eric Idle, der das Konzept der Sendung nochmal erklärt:



Tja, allerdings gelten diese Regeln ab heute nicht mehr für Martin Kesici, der den Titel der Sendung laut in den Dschungel ruft: "Ich bin..." und so weiter. Damit bekommt er nicht das ganze Honorar, das wird nur fällig, wenn der Camper rausgewählt wird. Nicht, wenn man das Camp freiwillig verlässt. Sonja Zietlow und Dirk Bach erhöhen die Schlagfrequenz für unterirdische Kalauer, als sie nochmal alle verbliebenen Camper vorstellen, damit die Zuschauer wissen, wen sie zum Bleiben wählen sollen. Wahrscheinlich hat aber keiner der Zuschauer vor lauter Kalauer auf die Telefonnummern geachtet.

Daniel referiert im ersten Filmbeitrag über ein Parfüm: "Egoist" Äh, ach ne, es geht nicht um das Parfüm, sondern darum, dass Daniel glaubt, die Frauen wären alle Egoisten, weil sie sich die besten Camp-Aufgaben raussuchen. Und nun soll die geneigte Leserin und der geneigte Leser raten, was das Resultat ist. Ja, ich weiß, keine große Aufgabe: Lagerkoller. Doch per Order von Campchefin Ramona wird der "Kindergarten" beendet.

Ha ha, der war gut. Natürlich geht der Kindergarten noch munter weiter. Interessant, wie auch jeder in den Einzelgesprächen meint, selbst im Recht zu sein. Das soziopsychologische Experiment geht weiter. Langsam blicke ich nicht mehr durch bei den Streitereien. Oder wie Brigitte sagt: "Was is mit Feuer jetzt?" Ja, am Feuer entzündet sich so manche Diskussion. Das darf nämlich nicht ausgehen, deswegen braucht man Feuerwächter, am besten in Schichten. In einem aufgeregten Gespräch zwischen Jazzy und Radost kommt nun auch Godwin zum Tragen. Jazzy erklärt, sie habe zwar gewusst, auf was sie sich da einlässt, wenn sie zu dieser Sendung geht, aber nicht, dass sie sich mit Idioten abgeben müsste. Ja, was nun? Hat sie nun gewusst, worauf sie sich einlässt oder nicht?

Martin plaudert aus dem Nähkästchen und versucht, ein paar Geschichten einer großen Zeitung richtig zu stellen. Das gelingt... na ja.... so lala... Aber wer die besseren Richtigstellungen sucht, der findet diese hier!
Jazzy spricht Ramona an, darauf führt jene Selbstgespräche. Aber genau so schnell, wie der Sturm aufgezogen ist, vergeht er auch wieder. Faszinierend!

"Leutes, ick hab jenuch!" Mit diesen schlichten Worten beginnt Martins Vortrag, das Camp zu verlassen. Und zwar aus heiterem Himmel. Das nimmt Daniel mit. Das Männergespräch zwischen den beiden im Anschluss ist tatsächlich... anrührend. Verblüffend! Aber nein, diesmal gibt es kein Zurück, Martin geht.

Frauengespräch zwischen Jazzy und Micaela. Abgehakt.

Dann spricht Brigitte Nielsen über Rocco und Kim und was da zwischen den beiden ist. Die Filmclips, die man zeigt, sprechen eine eindeutige Sprache: "It's the look of love":




Und ich muss schon wieder ein Video bringen (sorry!), aber tatsächlich beweisen die Redakteure großen Musikgeschmack, als sie den Beginn von Brigittes Dschungelprüfung mit den Klägen von "Being Boiled" von "The Human League" unterlegen. Wenn Sie also Dschungelatmosphäre beim Lesen wollen, dann klicken Sie das Video an, während Sie den nächsten Absatz lesen:



Nun muss Brigitte die Dschungelprüfung absolvieren, aber alle anderen dürfen zusehen. Und als erstes stand mir der Mund offen, als Dirk und Sonja ein aktuelles Ereignis aufgreifen und etwas veranstalten, das man getrost als "ätzende Satire" bezeichnen darf: die angekündigte Insolvenz von Schlecker veranlasst sie zu den Bemerkungen, das Dschungelcamp sei genau so wie dieser "Ausbeuterschuppen", es gäbe überall Kameras und das Persona wird wie Dreck behandelt. Nein, korrigiert sich Sonja, natürlich wird das Personal "mit Dreck behandelt". Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Passend dazu heißt die Prüfung heute "Winterschlussverkauf". Erste Aufgabe: Armreifen aus einer Vitirine holen, die auf zwei Schlangen "aufgefädelt" wurden. Bei den Schlangen handelt es sich um so genannte "Diamantpythons" (Morelia spilota spilota), der zur Familie der Rautenpythons gehört und hauptsächlich im Süden Australiens vorkommt. Pythons sind Würgeschlangen, also nicht giftig. Brigitte schlägt sich tapfer.
Zweite Aufgabe: Sich mit Eau de la Merde besprühen zu lassen. Erledigt.
Dritte Aufgabe: Hintereinander öffnen sich über Brigitte drei Koffer, deren Inhalt sich über ihr entleert. Mit dabei sind die Stern. Im ersten Koffer befindet sich außerdem Schleim und Mehlwürmer, im zweiten Grillen (Gryllidae), im dritten die allseits bekannten Kakerlaken (Blatta orientalis), die mit dem Lied "La Cucaracha" musikalisch verewigt wurden. Bei dieser Aufgabe ist Brigitte nicht so erfolgreich, ihr gehen drei Sterne durch die Lappen.
Vierte Aufgabe: "Taubensaft" trinken, also Saft von der Taube. Nein, kein Schreibfehler, wir reden tatsächlich und wahrhaftig von den Viechern, die auf Statuen sch**ßen und von alten Damen in Parks gefüttert werden. Brigitte macht die Prüfung nicht.
Fünfte Prüfung: In einem Becken mit... äh... ja... ah... was auch immer, Fischabfälle vermutlich, in diesem Becken also muss der Prüfling acht Kleidungsstücke mit Namen drauf suchen. Brigitte gibt die Aufgabe an Rocco weiter. Der schafft es leider nicht.
Sechste Prüfung: Ein Mantel wird mit Tieren gefüllt, dreißig Sekunden muss Brigitte ihn tragen, dann ein Hut. Ergibt zwei Sterne. In den Mantel kommen... schon wieder Kakerlaken. Langsam wiederholt es sich. Im Hut sind Mehlwürmer. Auch schon wieder. Das schafft sie.
Resultat: Fünf Sterne.

Fast schwerer als die Dschungelprüfung ist für die Camper der Umstand, dass sie als nächstes Werbung für sich selbst machen sollen, damit man für sie anruft und sie nicht rausfliegen. Das reicht vom babylonischen Sprachgewirr von Ailton über das Klischee, das Jazzy zieht, indem Sie den Zuschauer direkt anredet mit "he, Du auf dem Sofa mit der Tüte Chips und dem Glas Cola", bis zu Ramona, deren Aufruf mehr wie die Ankündigung einer ZDF-Sprecherin für das kleine Fernsehspiel "Im Dschungelcamp - Ich bin ein Star, holt mich hier raus" klingt.

In dieser Staffel bricht man mit einer Tradition. Bisher war es so, dass wenn jemand das Camp freiwillig verlassen hat, sich das Rauswählen durch die Zuschauer um einen Tag verschob. So ist es dieses Jahr nicht. Obwohl Martin gegangen ist, wird trotzdem jemand heute rausgewählt. Die Entscheidung fällt zwischen Jazzy und Daniel. Und Daniel trifft's.


Darauf nochmal "Being Boiled" von The Human League (Video oben, einfach nochmal anklicken). Doch wie haben die Götter des Dschungelcamps es geplant, Martins Auszug zu kompensieren? Eine Abwahl muss auf jeden Fall ausfallen. Oder bedeutet das, dass die "letzten Drei" einen Tag länger im Camp bleiben? Wir wissen es nicht, wir werden es erfahren in einer der nächsten Folgen.

Vermutlich.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Ich bin ein Internet-Komiker - LOLt mich hier raus (Dscungelcamp Tag 7)

Was bisher geschah: Mein Rücken tut immer noch weh. Außerdem kollidiert "Ich bin... usw usf" heute mit "Unser Star für Baku", wo mit Ornella de Santis eine Künstlerin auftritt, die ich nicht nur sehr gern höre, sondern auch unterstütze und mit der ich persönlich schon ein paar Worte wechseln konnte. Falls Sie die ganze Geschichte interessiert, die gibt es in diesem Artikel. Falls Sie Martin Kesici mit Maden, Fliegen und Skorpionen in einer Telefonzelle eher interessiert, dann sind Sie hier richtig.

Äh Moment, was muss ich da in der Werbung sehen? Es gibt eine "Final Edition" von Axe - wegen 2012? Wow. Der Humor gefällt mir. Ob mir der Duft auch gefällt, weiß ich noch nicht. Mal ausprobieren. Verdammt, schon hat die Werbung bei mir gewirkt! Ich bin halt doch sehr vorausschaubar.

Ein wenig bekomme ich den Eindruck, dass die Camper gerade einen Durchhänger haben. Oder liegt das an mir? Micaela bleibt weiterhin unbekleidet und Ramona macht sich in ihrer Eigenschaft als Chefin unbeliebt. Rocco und Vincent müssen zu einer Schatzsuche antreten: Beide müssen sich an einem Seil über einer Grube mit Ekelzeugs festhalten. Wer zuerst reinfällt, hat verloren. Das ist Vincent. Der zeigt im Anschluss Nerven und holt zum großen Rundumschlag aus. Genauer gesagt greift er einen Gedanken auf, den ich an dieser Stelle auch schon aufgeführt habe (lesen die in dem Camp eigentlich alle dieses Blog hier?): Er will nicht "Ich bin ein Star..." sagen, weil sie hier im Camp keine "Stars" sind. Er nimmt dann Brigitte ausdrücklich aus, aber alle anderen (ihn eingeschlossen) sind keine Stars, sondern "Bekannt". Dirk Bach benennt die Sendung daraufhin spontan um in "Ich bin einigen Leuten nicht unbekannt, holt mich zurück zu meinen Raben!"
Martin holt sieben Sterne, weil er telefoniert, während er mit Viechzeugs beworfen wird. Toll.
Vincent geht dann doch nicht aus dem Camp, sondern lieber baden. Und bleibt. Na gut. Ist ja sowieso der letzte Tag, denn ab morgen muss jeden Tag einer der Camper gehen. Das heißt, es wird nicht mehr per Anruf bestimmt, wer die Dschungelprüfung machen muss, sondern die Zuschauer wählen ihren Liebling. Derjenige, der am Ende eines Tages die wenigsten Stimmen hat, muss gehen.
Was die Dschungelprüfung betrifft, so ist man auf Gedeih und Verderb von seinen Mitcampern abhängig. Die wählen, wer gehen soll.

In die letzte demokratisch bestimmte Dschungelprüfung muss Brigitte. Dann ist die Sendung rum. Sagt mal, kann es sein, dass wir in dieser Folge gar nichts von Ailton gesehen haben?

Was für Zeiten!